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Crossmediales Publizieren · November 2007
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Informationen und Tipps zum Electronic Publishing und zur Anwendung von XML
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Editorial
Die tekom-Jahrestagung war auch diesmal wieder sehr gut besucht: Nahezu 2000 Teilnehmer füllten die Vorträge und Workshops und weitere 800 besuchten nur die Messe mit ihren 163 Ausstellern. Die Vorträge und Workshops zu XML beschäftigten sich hauptsächlich mit dem Standard DITA und es war sehr interessant, die unterschiedlichen Zugänge, Meinungen und Einsatzszenarien so unmittelbar nebeneinander zu sehen. Dazu ein andermal mehr – heute präsentiere ich Ihnen Software-News zu XMetaL und Antennahouse Formatter mitsehr interessanten Entwicklungen!
Das zweite Thema dieser Newsletter-Ausgabe ist eine wissenschaftliche Studie zum XML-Einsatz in der Verlagsbranche, die sich vor allem mit Fragen der Wirtschaftlichkeit und mit den kritischen Erfolgsfaktoren beim Einsatz von XML beschäftigt. Die Ergebnisse der ersten Befragungen aus den Jahren 2004 und 2005 (gemeinsam mit dem AKEP) stelle ich Ihnen kurz vor – und verbinde damit die dringende Bitte, sich auch dieses Mal an der Umfrage zu beteiligen! Das kostet Sie nur 15 Minuten und bringt uns allen gesicherte Erkenntnisse über den Einsatz und die Effizienz von XML!
Als letztes möchte ich Sie noch auf die beiden Seminare im Dezember hinweisen: "Satz mit XSL-FO" und "XML-Workflow mit InDesign" – wäre das nicht eine gute Zeit für die eigene Fortbildung?
Ihre Ursula Welsch
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Inhalte
– Software-News:
XMetaL bald wieder in "ganzheitlicher" Version?
– Software-News:
Antennahouse Formatter als Input für Adobe InDesign
– Wissenschaftliche Studie:
Bisherige Ergebnisse zum "XML-Einsatz in der Verlagsbranche"
– Aktuelle Umfrage:
Aufruf zur Teilnahme (Christoph Grau)
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Seminartermine der XML-Schule:
10.–13.12.2007 Satz, Umbruch und PDF-Generierung mit XSL-FO, Heidelberg
14./15.12.2007 Effektiver XML-Workflow mit Adobe InDesign
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Seminartermine bei der Akademie des deutschen Buchhandels:
26./27.11.2007 Redaktion von XML-Dokumenten
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Software-News: >>>>>
XMetaL bald wieder in "ganzheitlicher" Version?
Der XML-Editor XMetaL ist schon lange im Markt: Bereits 1987 ist er als SoftQuad Author/Editor (SGML-Editor für Macintosh!) erschienen. Nach einem Intermezzo als HTML-Editor HoTMetaL (dann schon für Windows) wurde er zum XML-Editor XMetaL. Als dann mit Version 4 die Aufteilung in eine Author's und eine Developer's Version kam, wurde sie von den "alten Hasen" nicht akzeptiert. Und zwar u.a. deshalb, weil der günstigeren Autorenversion die Möglichkeit abhanden gekommen war, die Bildschirmdarstellung fürs Editieren selbst anzupassen. Seither gilt die letzte "freie" Version (v. 3.1) als Rarität – sie ist auch als Gebraucht-Software nicht mehr zu bekommen.
Nun können sich alle diejenigen freuen, die den früheren Freiheiten nachtrauern: Hinter vorgehaltener Hand wurde auf der tekom verbreitet, dass die nächste Version des XMetaL wieder eine "ganzheitliche" Version sein soll – also Autoren- und Entwickler-Tool in einem! Ich hoffe sehr darauf, denn ich würde gerne meine Version 2.1 gegen eine neuere eintauschen!
Informationen zur aktuellen Version des XMetaL unter www.xmetal.com.
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Software-News: >>>>>
Antennahouse Formatter als Input für Adobe InDesign
Auch beim XSL-FO Formatter von Antennahouse tut sich einiges. Es scheint ausgemachte Sache zu sein, dass mit der nächsten Version ein weiteres Output-Format hinzukommt: nämlich das native InDesign-Datenformat (*.indd). Das wird vor allem diejenigen freuen, die aus verschiedenen Gründen nicht darauf verzichten können, im Layout manuell nachzuarbeiten, und für die das der Grund war, weshalb sie diese sehr kostengünstige Formatier-Engine nicht einsetzen konnten.
Der Antennahouse Formatter ist gewissermaßen ein Output-Künstler, denn er beherrscht jetzt schon diverse PDF-Versionen, darunter auch das international standardisierte Archivformat PDF/A, außerdem Postscipt Level3 und die Ausgabe des Area Tree, einem XML-Format, das neben den Format- und Layout-Informationen von XSL-FO auch alle Umbruchinformationen enthält.
Informationen zur aktuellen Version des Antennahouse Formatter unter www.antennahouse.com.
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<<<<<Wissenschaftliche Studie: >>>>>
Bisherige Ergebnisse zum "XML-Einsatz in der Verlagsbranche"
Die erste Befragungsrunde der Studie im Jahr 2004 wurde in mehreren Schritten durchgeführt: Zuerst wurde der Bekanntheitsgrad vom XML erfragt (rund 30% der Verlage setzen XML ein und rund 44% kennen XML, setzen aber noch (?) nicht ein). Dabei wurde auch eine durchaus erwartbare Korrelation bestätigt: Je mehr Mitarbeiter und je größer die Anzahl der bedienten Medienkanäle in den einzelnen Verlagshäusern, desto eher wird XML genutzt.
Im nächsten Schritt wurde nach den kritischen Erfolgsfaktoren von XML-Anwendungen gefragt. Die deutlichsten Auswirkungen haben hierbei der Strukturierungsgrad der Inhalte und die Automatisierbarkeit des jeweiligen Publikationsprozesses. Den Abschluss bilden fünf Fallstudien mit der Beschreibung des jeweiligen XML-Einsatzes und seiner Erfolgsfaktoren (Random House, Weka Media, Acolada, Handelsblatt Fachverlag, Hüthig-Jehle-Rehm).
In der Untersuchung von 2005 ging es schwerpunktmäßig um die technisch-organisatorischen Faktoren, die Einfluss auf die Publikationsprozesse bzw. auf die Verteilung von Medieninhalten haben können. Die zentrale Datenhaltung wird dabei (aus Kostengründen) präferiert, hält sich aber mit der dezentralen Datenhaltung die Waage. Verblüffenderweise ist die zentrale Datenhaltung zumeist bei mittleren Verlagen anzutreffen (10 bis 80 Mitarbeiter) – und nicht bei den großen, bei denen man sie eher vermutet hätte. Eine eindeutige Korrelation ergibt sich allerdings mit der Anzahl der bedienten Medienkanäle. Als technische Anforderungen wurden überwiegend die Verfügbarkeit von Medieninhalten für den redaktionellen und produktionstechnischen Zugriff und die Zugriffsgeschwindigkeit genannt. Es ist also zu erwarten, dass die Zukunft in der zentralen Datenhaltung liegen wird.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der ersten Befragungsrunde kann heruntergeladen werden: Management Report 2004!
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In den letzten Jahren wurde der Einsatz von XML in der Verlagsbranche intensiv diskutiert. Durch XML sollten sich Produktionsprozesse vereinfachen lassen, Kosten gesenkt und neue Erlöspotenziale realisiert werden. Wie immer bei neuen Technologien, stellt sich nach einer Phase der Euphorie irgendwann auch wieder eine gewisse Ernüchterung ein. Das Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien (Prof. Dr. Thomas Hess WIM) der Ludwig-Maximilians-Universität München möchte daher mit einer Befragung untersuchen, welche Auswirkungen der XML-Einsatz wirklich auf den Produktionsprozess und die erstellten Inhalte hatte und ob dadurch tatsächlich Kosten eingespart und neue Erlöspotenziale erschlossen werden konnten.
Wenn Sie sich an der Studie beteiligen möchten, dann nehmen Sie sich bitte rund 15 Minuten Zeit und füllen unseren Online-Fragenbogen aus! Zum Online-Fragebogen gelangen Sie hier: ... Fragebogen!
Idealerweise sollte der Fragebogen von einer Person beantwortet werden, die sowohl die technische Komponente als auch die kaufmännische Komponente der Fragestellung einschätzen kann und auch verantwortet (z.B. Verlagsleiter, Chefredakteure, Herstellungsleiter, Leiter EP/Online). Sollten Sie nicht der richtige Ansprechpartner sein, so leiten Sie doch bitte den Fragebogen-Link an Ihre jeweiligen Kollegen weiter.
Die Ergebnisse der Studie werden im Frühjahr kommenden Jahres vorliegen und auf den Webseiten des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien veröffentlicht. Wir werden Sie darüber informieren.
Sollten Sie weitere Fragen zur Studie oder zum ganzen Projekt haben, steht Ihnen Christoph Grau vom Lehrstuhl von Prof. Hess per E-Mail zur Verfügung.
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Impressum
Ursula Welsch
Tachenseestr. 2
D-83373 Taching am See
Tel. +49-(0)8681-47 18 52
E-Mail: ursula.welsch @ welschmedien.de
Dies ist der monatliche Newsletter von <ursula welsch.neue medien> und der XML-Schule.
Im Newsletter „Crossmediales Publizieren“ berichten wir für Sie über neueste Entwicklungen und Erfahrungen aus der crossmedialen Verlagspraxis und weisen auf die aktuellen Termine der XML-Schule hin.
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